Auf dem Weg nach Australien und Neuseeland liegen die geheimnisvollen hawaiianischen Inseln.

Nach unserem anstrengenden Roadtrip über das amerikanische Festland und einigen wilden Tagen im 50 Grad heißen Las Vegas, mieteten wir uns am Waikiki beach ein. Unser US-Visum lief aus, so blieben uns 12 warme Tage und 11 laue Nächte um Oahu zu erkunden. Warme Sonnenstrahlen begrüßten uns am Ausgang des Flughafens von Honolulu und ich hatte das merkwürdige und extrem starke Gefühl, bereits einmal dort gewesen zu sein. So ein Gefühl hatte ich bisher an keinem fremden Ort dieser Welt. Nicht einmal an denen, die ich bereits kannte. Ein fremdes, unangenehmes Gefühl in meinem Kopf und so vertraut und freundlich in meinem Bauch. Es fühlte sich an wie zu Hause. Nicht wie mein zu Hause, sondern wie das zu Hause. Wie zurück kommen, nach 1000 Jahren. Es ist schwer zu beschreiben und ich bevorzugte aufgrund des Gruselpotentials, nicht weiter darüber nach zu denken.

Wir verbrachten unsere Tage und Nächte hauptsächlich an den goldenen Stränden vor der immerwarmen Pazifikküste Oahus. Wir waren erschöpft, auf der Suche nach Ruhe. Die Schönheit der Insel half uns, all die Eindrücke der vergangenen Monate zu verarbeiten. Wir hörten auf unsere ausgezehrten Körper und verzichteten auf wilde Sightseeing-Touren. Stattdessen suchten wir an einsamen Stränden nach dem Frieden, den sie versprachen. Zu gerne hätten wir alle hawaiianischen Inseln bereist und wären durch die tiefsten Jurassicpark-Wälder gewandert, doch mussten wir viel zu früh weiterziehen. Vom nördlichsten Punkt des polynesischen Dreiecks, zu seiner südlichsten Spitze hin, Neuseeland.

 

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