Zwischen August und März eines jeden Jahres sammeln sich Tausende von Tölpeln am wilden Muriwai Beach, an der neuseeländischen Westküste. Um Fische zu jagen, sich zu paaren und ihre Jungen großzuziehen. Bei Einbruch des südlichen Herbstes fliegen sie Tausende von Kilometern über das Tasmanische Meer zurück nach Australien, um dort zu überwintern. Diejenigen, die überleben.

Tölpel wählen ihre Felsen weise, denn sie brauchen starke Winde, um fliegen zu können. Sie erreichen eine Flügelspannweite von bis zu zwei Metern. Nach der Paarung legen die Weibchen durch die wachsenden Eier in ihren Bäuchen immer weiter an Gewicht zu. Bis zu 2 kg werden sie schwer. Ohne starke Aufwinde ist ihnen das Abheben nicht mehr möglich. Oder das Fischen.

Tölpel ernähren sich ausschließlich von Fischen. Sie jagen im offenen Meer, im Gleitflug über der Wasseroberfläche. Der Schnabel zeigt immer nach unten. Haben sie einen Fisch erspäht, schnellen sie im Sturzflug wie ein Pfeil in bis zu 25 Meter Tiefe. Sie jagen ihre Fische jedoch von unten, während sie zurück Richtung Wasseroberfläche tauchen, was ihre Jagd einzigartig macht.

Es wird gemunkelt, sie mögen die leuchtenden Fischbäuche besonders gern und nehmen alle Risiken auf sich, um sie glitzern zu sehen.

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